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Pflege Orchideen

Hier erfährst Du alles Wissenswerte über die Pflege Deiner Orchidee. Sollte eine Frage unbeantwortet bleiben, sende uns eine Email an kontakt@evrgreen.de.

  1. Welches ist der richtige Standort für meine Orchidee?

  2. Was muss ich beachten beim Gießen meiner Orchidee?

  3. Wie dünge ich meine Orchidee?

  4. Wie schneide ich meine Orchidee richtig?

  5. Wie bringe ich meine Orchidee wieder zum Blühen?

  6. Kann ich meine Orchidee umtopfen?

  7. Kann ich meine Orchidee vermehren?

  8. Woran erkenne ich, dass meine Orchidee krank ist?

  9. Ist meine Orchidee giftig?

Welches ist der richtige Standort für meine Orchidee?

Deine Orchidee ist ein Klima in den Tropen und Subtropen gewöhnt. Dort bekommt sie immer gleich viel Licht und Wärme, um zu wachsen. In der freien Natur siedelt sich Deine Orchidee deshalb weit oben auf Bäumen an. Denn im tropischen Unterholz kann es oft sehr dunkel sein. In Deinem Büro oder bei Dir Zuhause kann Deine Orchidee ohne Probleme auf der Fensterbank stehen. Ein Standort auf der West- oder Ostfensterbank ist sehr gut geeignet. Denn dort bekommt Deine Orchidee genügend Licht, wird aber nicht der starken Mittagssonne ausgesetzt. Falls Du in Deinem Büro oder Deiner Wohnung nur über ein Südfenster verfügst, kannst Du mit einer Sonnenschutzblende Deiner Orchidee etwas Gutes tun. Durch häufigeres Gießen kannst Du sie ebenfalls vor unansehnlichen braunen Sonnenbrandflecken beschützen.

Was muss ich beachten beim Gießen meiner Orchidee?

Du solltest Deine Orchidee alle 7 Tage gießen. Verwende dazu eine Gießkanne mit einem langen Hals und dünnen Wasserstrahl. Benetze das Substrat langsam, damit es sich richtig vollsaugen kann. Alternativ kannst Du den Kulturtopf Deiner Orchidee auch 10 Minuten lang unter Wasser tauchen. Fülle dafür einen Eimer, das Spülbecken oder den Übertopf mit Wasser. Lass das überschüssige Wasser nach dem Tauchbad in den Übertopf abtropfen und leere ihn nach circa einer halben Stunde aus. Am besten eignet sich Regenwasser auf Zimmertemperatur. Alternativ eignet sich auch entkalktes Wasser, das Du erhältst, wenn Du Kranwasser für 2-3 Tage abstehen lässt. Über regelmäßiges Besprühen wird sich Deine Orchidee freuen. Denn sie liebt eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Wie dünge ich meine Orchidee?

Um eine prächtige Blüte zu erhalten, solltest Du Deine Orchidee alle 4 Wochen mit unserem speziellen Orchideendünger versorgen. Dieser ist flüssig und beinhaltet alle Nährstoffe, die Deine Orchidee für ein gesundes Wachstum braucht. Dazu einfach 10 ml Dünger in 1 Liter Wasser auflösen und die Orchidee wie oben beschrieben gießen oder tauchen. In der Ruhephase, meist im Winter, solltest Du nicht mehr düngen. Die vielen Nährstoffe kann sie nicht, wie in der Wachstumsphase, aufnehmen und in ihre Blüten und Blätter stecken. Um ein Versalzen durch zu viel Düngen zu vermeiden, kannst Du das Substrat Deiner Orchidee alle paar Monate mit Wasser durchspülen. So etwas ist für Deine Orchidee stressig und sollte deshalb nur in der Wachstumsphase im Sommer gemacht werden.

Wie schneide ich meine Orchidee richtig?

An Deiner Orchidee solltest Du so wenig, wie möglich, rumschneiden. Wenn Du es doch machst, dann solltest Du auf jeden Fall immer scharfes und sauberes Schneidwerkzeug verwenden. Orchideenwurzeln solltest Du nur schneiden, wenn faulige Stellen zu erkennen sind. Dann ist ein Substratwechsel ebenfalls zu raten. So vermeidest Du eine Ansteckung noch gesunder Wurzeln. Wie Du das Substrat richtig wechselst, erfährst Du weiter unten. Die verwelkten Blüten abzuschneiden, fördert dagegen den Blütenneuaustrieb. Bei braun werdenden Blättern musst Du Dich beherrschen. Hier darfst Du nicht schneiden, sondern wartest darauf das absterbende Blatt erst heraus zu zupfen, wenn es soweit ist. Ansonsten verletzt Du Deine Orchidee unnötig.

Wie bringe ich meine Orchidee wieder zum Blühen?

Nachdem Deine Orchidee verblüht ist, braucht sie erst mal eine Regenerationsphase, um neue Blüten zu bilden. Schneide dazu die Blütenstiele auf den zweiten oder dritten Knoten auf Blatthöhe ab. Verwende hierfür eine scharfe und keimfreie Schere. Am besten desinfizierst Du sie vor dem Schneiden mit Alkohol oder über einer Flamme. Um Deine Orchidee zusätzlich vor Infektionen zu schützen, kannst Du die Schnittstelle z.B. mit Zimt abtupfen. Stell Deine Orchidee nun an einen kühlen und schattigen Platz (nicht unter 16 °C) und wässer sie nur noch alle 10 Tage. Jedes zweite Mal fügst Du dem Gießwasser unseren Orchideendünger hinzu. Mit etwas Glück treiben die neuen Blütentriebe Deiner Orchidee bereits nach 6-8 Wochen aus.

Kann ich meine Orchidee umtopfen?

Ja, sogar alle zwei bis drei Jahre solltest Du das Substrat Deiner Orchidee austauschen. Dabei solltest Du nur spezielles Orchideen-Substrat verwenden. Das heißt grobes Material, wie Rindenstücke, die viel Wasser speichern können und ausreichend Luft an die Wurzeln Deiner Orchidee lassen. Wann Du Deine Orchidee umtopfst ist relativ egal. Der Zeitpunkt ist gekommen, wenn das Substrat ausgelaugt aussieht oder Deine Orchidee für den Topf zu groß wird. Beim Umtopfen kannst Du gleich die Wurzeln Deiner Orchidee nach Faulstellen oder Verletzungen absuchen. Diese solltest Du mit einer scharfen und sterilen Schere entfernen. Nachdem Du Deine Orchidee behutsam in ihren neuen größeren Topf gestellt hast, versorgst Du sie mit genügend Wasser.

Kann ich meine Orchidee vermehren?

Das Vermehren von Orchideen ist eher was für Profis. Doch kann es gut sein, dass Deine Orchidee bei guter Pflege Seitensprosse ausbildet. Diese entspringen an der Basis Deiner Orchidee oder an abgeblühten Blütenstängeln. Die Seitensprosse kannst du vorsichtig abschneiden, wenn die dort entstehenden Wurzeln eine Länge von zwei bis drei Zentimetern erreicht haben. Jetzt ist der kleine Ableger selbstständig genug, um zu überleben. Setze ihn in einen kleinen Topf und verwende zum Einpflanzen spezielles Orchideen-Substrat, wie oben beschrieben. In den nächsten sechs Wochen solltest Du Deinen kleinen Schützling an einen warmen und hellen Platz ohne direkte Sonne stellen und ihn sparsam gießen. Danach kannst Du ihn, wie eine ausgewachsene Orchidee behandeln.

Woran erkenne ich, dass meine Orchidee krank ist?

Wenn Du die oben beschriebenen Pflegehinweise einhältst und Deine Orchidee nicht durch eine andere Pflanze angesteckt wird, kann sie eigentlich nicht krank werden. Wird sie es doch, scheint ihr Irgendetwas nicht zu gefallen. Die häufigsten Krankheiten der Orchideen entstehen durch zu nasse Wurzeln. Hier haben Bakterien und Pilze leichtes Spiel. Auch bei unsauberen Schnittwunden können diese schnell eintreten. Um dem Vorzubeugen solltest Du Deine Orchidee vor Staunässe bewahren und immer mit sauberem Werkzeug schneiden. Durch regelmäßiges Absuchen Deiner Orchidee kannst Du den Befall von saugenden Insekten, wie Schildläusen und Spinnmilben, früh genug bekämpfen. Dazu wischst oder spülst Du die ledrigen Blätter Deiner Orchidee einfach ab. Gut zu wissen: Abfallende Knospen bedeuten nicht gleich, dass Deine Orchidee krank ist. Ein anderer Standort, Zugluft oder zu wenig Wasser können der Grund dafür sein. 

Ist meine Orchidee giftig?

Grundsätzlich gilt hier der Grundsatz des Paracelsus: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift sei.“ Doch wie viele Orchideen enthalten auch unsere Orchideen giftige Stoffe und sind deshalb nicht zum Verzehr geeignet. Von Deinen Haustieren und Kleinkindern solltest Du sie daher besser fernhalten.